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Prof. Dr. med. David Schilling

Direktor der Klinik für Urologie

Professor Dr. med. David Schilling übernahm die Leitung der neu gegründeten Klinik für Urologie am ISAR Klinikum im Juni 2015. Zuvor war er als Geschäftsführender Oberarzt und Koordinator des Tumorzentrums am Universitätsklinikum Frankfurt tätig.

Professor Schilling ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der operativen und medikamentösen Tumortherapie und hat einen Schwerpunt in der roboterassistierten und minimal invasiven Chirurgie. Nach seiner zweijährigen Grundausbildung in der Allgemeinchirurgie am Kantonsspital St. Gallen arbeitete Professor Schilling am Universitätsspital Zürich und dem Universitätsklinikum Tübingen, wo er vier Jahre als Oberarzt den Bereich Roboterassistierte Chirurgie und Endoskopie leitete. Unter seiner Leitung wurde am Universitätsklinikum Tübingen die roboterassistierte Chirurgie mit dem daVinci Operationssystem etabliert. 2012 wechselte er an das Universitätsklinikum Frankfurt und baute dort das Programm für roboterassistierte Chirurgie aus. Neben der roboterassistierten Chirurgie bildet die minimal invasive Therapie von Nierensteinen einen Schwerpunkt. In diesem Zusammenhang war Professor Schilling auch an der Entwicklung neuer Operationsinstrumente beteiligt und ist wissenschaftlicher Berater für einen großen Instrumentenhersteller.

In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit beschäftigte sich Professor Schilling mit der Tumorzellaussaat und Metastasierung urologischer Tumoren und entwickelte ein experimentelles Verfahren um einzelne ausgesäte Tumorzellen im Gewebe detektieren und isolieren zu können. Auf Grundlage dieser Untersuchungen habilitierte er im Jahre 2011 über die Thematik der lymphogenen Metastasierung des Prostatakarzinoms an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Im Jahr 2014 erhielt er seine Professur an der Goethe-Universität Frankfurt. Neben seiner Lehrtätigkeit hielt Professor Schilling eine Vielzahl an Vorträgen auf nationalen und internationalen Kongressen. Über 100 Publikationen in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften sind unter seiner Mitarbeit erschienen.

Professor Schilling studierte an den Universitäten Innsbruck, Berlin und München. Im Rahmen seiner Promotion forschte er über ein Jahr an der renommierten Mayo Clinic in den USA über Mechanismen des programmierten Zelltodes (Apoptose). Im Jahr 2003 promovierte er mit summa cum laude an der LMU München.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
  • Deutsche Gesellschaft für robotische Urologie (DGRU)
  • European Association of Urology (EAU)
  • German Society of Residents in Urology (GeSRU)
  • Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie (SwdGU)

Forschung und Wissenschaft

Wissenschaftliche Publikationen von Prof. Dr. med. David Schilling auf PubMed

Wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen

  • 2005: Wahl zu „Beste Dozenten der Fakultät“ - Individueller Lehrpreis der Universität Tübingen
  • 2005/2006: „Bestes Wochenpraktikum der Fakultät“ - Fachbezogener Lehrpreis der Universität Tübingen
  • 2007: Werner-Staehler-Gedächtnispreis -„Quantitative Erfassung der Metastasenlast beim lymphogen metastasierten Prostatakarzinom.“ Jahrestreffen der SWDGU, Saarbrücken 2007
  • 2008: Beste Posterpräsentation -„Management of lower pole stones of 0.8-1.5 cm maximal diameter by minimally invasive percutaneous approach.“ Annual EAU Congress 2008
  • 2008: Beste Posterpräsentation -„Quantitative analysis of tumor cell burden in metastatic prostate cancer using lymph node disintegrates.“ Annual EAU Congress 2008
  • 2009: Beste Posterpräsentation -„Critical re-evaluation of a modified sentinel guided pelvic lymph node resection in prostate carcinoma: Review of 401 consecutive cases.“ Annual EAU Congress 2009
  • 2010: Werner-Staehler-Gedächtnispreis -„Morphologische Kriterien zur Vorhersage einer singulären oder multiplen lymphogenen Metastasierung beim Prostatakarzinom.“ Jahrestreffen der SWDGU, Landau 2010
  • 2010: Beste Posterpräsentation -„Pathologic lymph node analysis demands more than one section.“ Annual meeting of the AUA, San Francisco 2010
  • 2013: Posterpreis -Sentinel Node basierte Individualisierung der intensitätsmodulierten Beckenbestrahlung von High-risk Prostatakarzinomen: Fünf-Jahres-Ergebnisse.Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, Berlin 2013
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